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TSG: Friesenheim: Dürftiges Duell ohne Dramatik

Dürftiges Duell ohne Dramatik

Ein Bericht von: Volker Endres

VTV Mundenheim gewinnen bei der TSG Friesenheim - Teams tauschen in der Oberliga-Tabelle nun die Plätze

Ludwigshafen. In einem spielerisch schwachen Lokalderby in der Handball-Oberliga der Damen unterlag Gastgeber TSG Friesenheim dem Aufsteiger VTV Mundenheim am Wochenende mit 22:25 (9:11). Damit tauschten beide Mannschaften die Plätze. Die Mundenheimerinnen liegen nun auf Rang fünf direkt vor den Damen der TSG.

TSG-Trainer André Rebholz wollte die Niederlage nicht beschönigen: „Mundenheim hat das gesamte Spiel über den größeren Willen gezeigt. Der Sieg geht deshalb vollkommen in Ordnung." Außer der unermüdlichen Melanie Helmer konnte keine der TSG-Feldspielerinnen an die in dieser Saison schon gezeigten Leistungen anknüpfen. „Solche Spiele kommen in jeder Saison vor. Schade, dass es uns ausgerechnet im Lokalderby passiert ist", kommentierte Rebholz, der vor allem die Abwehrleistung seiner Mannschaft bemängelte. TSG-Torhüterin Sally Funke konnte er hingegen keinen Vorwurf machen. Sie sorgte mit 13 parierten Bällen, darunter vier Siebenmeter, maßgeblich dafür, dass es bis zehn Minuten vor Schluss zumindest spannend blieb.

Mit dem 19:19 (49.) durch Sina Schedler stellte die TSG ihre Angriffsbemühungen ein, gönnte sich, wie schon im ersten Durchgang, eine Verschnaufpause. In der ersten Halbzeit nutzte die Mannschaft von VTV-Trainer Björn Horlacher die Gelegenheit, um aus dem 7:9-Rückstand (21.), eine 11:9-Pausenführung zu machen, kurz vor dem Ende sorgte eine unbeantwortete Fünfer-Serie (49. bis 58.) zum 24:19 für die Vorentscheidung. Bis dahin hatte auch Horlacher allerdings nur Vergnügen an der Abwehrleistung seiner Mannschaft. „Vor allem unser Deckungszentrum hat heute gut funktioniert."

Die Fehlerquote im Angriff mit 21 verworfenen Bällen und weiteren 20 leichten Ballverlusten, bei Friesenheim waren es 14 technische Fehler und 27 Fehlversuche, sei hingegen, zumal in einem Derby, normal. „Wir sind gezwungen ein sehr hohes Tempo zu spielen. Da kommen Fehler eben vor", erklärte Horlacher.

Immerhin sorgte diese Quote dafür, dass sich die VTV erst zum Spielende hin absetzen konnten. Zwischenzeitliche zwei-Tore-Führungen glichen die Gastgeberinnen hingegen immer wieder aus. Für Spannung war also wenigstens gesorgt.

SO SPIELTEN SIE

TSG Friesenheim: Funke, Dombrowe (ab 55.) - Mauersberger, Lisa Heßler, Helmer (7) - Hauser (2), Romina Heßler (3) - Falk (4) - Bickert (1), Fink, Schedler (5/2)

VTV Mundenheim: Götzmann - Sophie Götz (4/1), Anne Wild (3), Anja Wendler (2) - Hahn (4/1), Lina Wild (3) - Katzdobler (4) - Kellermann, Nina Wendler (3/1), Fabian, Frederike Götz (2)

Spielfilm: 4:4 (10.), 8:6 (19.), 12:12 (36.), 19:19 (49.), 19:24 (58.) - Zeitstrafen: 7/2 - Siebenmeter: 4/1 - 7/3 - Beste Spieler: Funke, Helmer - Götzmann, Frederike Götz, Anne Wild - Zuschauer: 200 - Schiedsrichter: Junkes/Scholer (TuS Elm/Sprengen).
 
 
Quelle: Homepage TSG Friesenheim

 

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